Für jeden gibt es die passende Ernährung!

Jede/r hat unterschiedliche Vorlieben, Abneigungen und körperliche Voraussetzungen.

In meiner Praxis für Ernährungsberatung  helfe ich Ihnen, diese in einen ausgewogenen Tagesplan einzubinden.

In den verschiedenen Jahreszeiten bieten sich immer wieder andere Lebensmittel an, den eigenen Speiseplan regional, gesund und abwechslungsreich zu gestalten. Ich stelle Ihnen in jedem Monat  verschiedene Produkte vor. Vielleicht motivieren Sie die passenden Rezepte dazu, sich mit den Farben, Gerüchen und Geschmacksrichtungen der Jahreszeiten zu beschäftigen.

Auch im Winter muss man nicht auf Salate verzichten. Klassische Wintersalate wie Chicorée, Feld- und Endiviensalat sind auch im Dezember knackig und aromatisch. Ihre Bitterstoffe sind von der Natur geschaffene Heilmittel.

In unseren Breitengraden gehören die verschiedenen Kohlsorten traditionell zu den wichtigsten Nährstofflieferanten im Winter. Darauf bin ich Januar näher eingegangen Er lässt sich gut lagern und ganzjährig verarbeiten. Rosen- und Grünkohl schmecken sogar erst besser, nachdem der Frost über sie hinweggezogen ist. Über Jahrzehnte hinweg war im Winter Kohl der Vitamin C- Lieferant schlechthin. Heute greift man zu Orangen, Kiwi und anderen Früchten. Dabei wird übersehen, dass die verschiedenen Kohlsorten richtige Allheilmittel sind.

Ebenfalls lange lagern lassen sich heimische Karotten. Sie sind nicht nur farblich eine willkommene Bereicherung der Mahlzeiten sondern helfen uns gesund über den Winter zu kommen. Die Vorzüge der Karotten und Rezeptvorschläge behandle ich auf der Februarseite

Schwerpunkt im  Oktober und November  waren Linsen und Gerste, die gerade in Herbst und Winter zu einer gesunden und regionalen Ernährung gehören sollten. Linsen bilden auf der ganzen Welt und das seit Generationen einen wertvollen Baustein der Ernährung. Sie gedeihen selbst auf ausgesprochen kargen Böden. Als Zwischenfrucht sorgen sie für eine Stickstoffanreicherung im Boden. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen laugen sie die Böden nicht aus und erlauben damit eine nachhaltige Bewirtschaftung. Die Vielfalt an Sorten und Zubereitungsformen ermöglicht die Verwendung in fast jeder Küche. Noch viel mehr als bei der Gerste sind Linsen in den letzten Jahren wieder „en vogue“ geworden. Zum Glück. Beide sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und aufgrund ihrer Regionalität und Lagerfähigkeit auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten wichtige Bestandteile unseres Speiseplans. Linsen sind vollgepackt mit Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten besonders viel und hochwertiges Eiweiß. Gerste enthält reichlich lösliche Ballaststoffe, wie die Beta-Glucane. Für diese findet man in der Literatur eine breite Palette erwünschter Eigenschaften. Sie fördern die Immunabwehr, helfen einer Magenschleimhautentzündung vorzubeugen, senken den Cholesterinspiegel ……